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        | ELSA MicroLink 56k basic/ELSA MicroLink 56k internet
	| Firmwareupdate Version 1.10 vom 19.07.1999
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        |
        | 29.07.1999, DPohl


        Inhaltsuebersicht

        1.      Inhalt
        2.      Installationshinweise (WICHTIG!!! UNBEDINGT LESEN)
        3.	Installation unter nicht Windows Systemen
	4.      Was ist neu in der Version 1.10?
	5.	Was war neu in der Version 1.04?

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1.      Inhalt

        In der gepackten Datei zum Firmwareupdate ist die Firmware-Version 1.10,
	Mlinet.upx, der aktuelle Flashloader, Flash.bin (Version 3.30 vom 20.07.99),
	sowie diese Lies110.txt enthalten.

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2.      Installationshinweise (WICHTIG!!! UNBEDINGT LESEN)

        Sie moechten das Firmwareupdate auf die Version 1.10 durchfuehren?
	Dazu ist es notwendig, dass Sie sich unbedingt an die folgenden Schritte
	halten. Nur in diesem Fall koennen wir weiterhin ein funktionierendes
	Geraet garantieren.
	WICHTIG: Aus Gruenden der hoeheren Stabilitaet wird ab der Firmware V1.10 kein Downgrade
	         auf eine Firmwareversion < V1.04 mehr zugelassen.
		 Zusaetzlich wird ab der Firmware V1.10 ein Flashloader mit einer Version > 3.22
		 benoetigt. Wenn Sie eine aeltere Firmware mit dem ELSA Konfigurationsmanager
		 in Ihr Modem laden moechten, schauen Sie bitte nach aktualisierten Versionen auf
		 der ELSA Webpage nach. Wir bitten um Ihr Verstaendnis.

	WICHTIG: Ein Downgrade ist derweil ausschliesslich nach der Verfahrensweise moeglich,
		 die unter "3. Installation unter Nicht-Windows Systemen" beschrieben wird.
	 	 Als dort erwaehnte Datei Flash.bin waehlen Sie jene, die Sie mit der Firmware,
		 Version 1.10, erhalten haben. Diese Flash.bin ist, wie unter "1. Inhalt"
		 aufgefuehrt, vom 20.07.99 und meldet sich mit der Versionnummer 3.30

	Der Upload vollzieht sich in folgenden Phasen:

	- Sie installieren den ELSA Konfigurationsmanager Version 1.47 vom 20.05.1999
	  (ZIP-Archiv selber vom 04.06.99), hier auf dieser Seite erhaeltlich.
	- Sie rufen im Menue "Geraet" den Eintrag "Suchen" auf. Der ELSA Konfigurationsmanager
	  findet das Modem ELSA MicroLink 56k basic.
	- Rufen Sie jetzt unter "Bearbeiten" den Eintrag "Firmware-Upload" auf und geben Sie
	  als erforderliche Firmware-Datei jene Mlinet.upx an, die Sie mit dieser Liesmich
	  ebenfalls geladen haben.

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3.	Installation unter Nicht-Windows Systemen

	Der Upload vollzieht sich in folgenden Phasen. Die neue Firmwareversion
	wird in einem zweistufigen Vorgang per Dateiupload in das Modem uebertragen. Im
	Terminalprogramm muss die Verwendung von Hardwarehandshake (RTS-/CTS-Handshake)
	aktiviert sein.

	Wichtiger Hinweis: Waehrend des Uploads der Firmware-Datei darf das Modem
	AUF GAR KEINEN FALL ausgeschaltet werden!

	1) Starten Sie ein Terminalprogramm wie z.B. Telix fuer DOS.

	2) Geben Sie den Befehl AT$UPX ein. Sie erhalten BEISPIELSWEISE die folgende Meldung:

		#
		| Flash-Loader-Upload
		| Ver. 2.13 / 19.07.1999
		| Device: MINET

		  please upload flash loader by X- or 1K-Xmodem now, (quit: 2*Ctrl X)

	3) Gehen Sie nun so vor, als ob Sie waehrend einer Online-Verbindung jemandem eine
	   Datei zusenden. Hierbei waehlen Sie als Protokoll XMODEM, ohne irgendeinen Zusatz, aus.
	   Als zu versendende Datei nehmen Sie die Flash.bin , welche Sie dann zum Modem senden.
	   Nach dem Upload erhalten Sie beispielsweise die folgende Meldung:

		#
		| Flash-Rom-Upload
		| Ver. 3.00 / 20.07.1999
		| Device: MINET

 		 please upload firmware (*.upx) by X- or 1K-Xmodem now.
 		 Do not switch off during upload !

	4) Nun wiederholen Sie den Vorgang aus Schritt 3) und waehlen als Datei die Firmware,
	   mloffice.upx, aus. Nach korrektem Upload erhalten Sie die folgende Meldung:

		Flash upload successful!

		OK

	   Sollte der Upload wider Erwarten abbrechen, so warten Sie bitte UNBEDINGT die
	   Rueckmeldung des Modems ab.
	   Erst NACHDEM eine Meldung ausgegeben wurde, schalten Sie das Geraet aus und wieder an.
	   Ueberpruefen Sie:
           * Sind Rechner und Modem korrekt miteinander verbunden?
	   * Sind Rechner und Modem auf Hadware-Handshake (RTS/CTS) eingestellt?
	   * Haben Sie das zu Ihrem Modem passende *.UPX-File gewaehlt?
	   * Ist der Rechner evtl. ueberlastet (-> zuerst andere Applikationen schliessen)?
	   Versuchen Sie einen weiteren Upload, indem Sie wieder bei Schritt 2) anfangen.
	   Sollten auch weitere Uploadversuche scheitern, so wenden Sie sich bitte an unsere Hotline.

	   Moegliche Fehlermeldungen sind z.B.:
	   Flash upload failed
	   !!! previous Flash upload failed !!!
	   wrong upload file
	   upload timeout
	   ERROR

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4.      Was ist neu in der Version 1.10?

	Die folgenden Aenderungen sind in die Firmware Version 1.10 eingeflossen:

	- V.42bis Problem gegen Cisco-Server
	  Bei der Verhandlung gegen eine CISCO Gegenstelle lehnt dieser die Anfrage
	  nach einer kompremierten Verbindung in der V.8bis Verhandlung ab.
	  Kompremierte Verbindungen werden daher erneut in der sich anschliessenden
	  V.8 Verhandlung versucht.

	- $jring funktioniert wieder wie im Handbuch (s. Aenderungsnotizen zur Firmware
	  Version 1.04) beschrieben.

	- Laendereinstellung +GCI provoziert jetzt keine CRC-Fehler nach dem Aus- und Einschalten mehr.

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5.      Was war neu in der Version 1.04?

	Die folgenden Aenderungen sind in die Firmware Version 1.04 eingeflossen:

        - RS232-Uebertragung optimiert (Pufferhandling) -> Bessere Performance unter Microsoft(R)
          Windows(R)-Betriebssystemen.

	- Die Implementierung des V.90 Codes ist gegenueber der Firmware
	  Version 1.00 optimiert worden.

        - Resynchronisation unter V.90 optimiert.

        - Modem Ring-Steuerleitung unterdruecken ein oder aus
          Um zu verhindern, dass Motherboards mit "wake on ring"-Feature bei
          eingehenden Klingelsignalen ueber das Modem geweckt werden, kann die
          Ring-Steuerleitung (RI/M3) des Modems dauerhaft unterdrueckt werden.
          at$jring=(,,x) mit x=0,1
                             x=0 Ring-Steuerleitung aktiv
                             x=1 Ring-Steuerleitung unterdrueckt

	  ACHTUNG: Beim erstmaligen Firmwareupdate von Version 1.00 wird der Parameter
	  at$jring=,,1 eingestellt, d.h. die Ring-Steuerleitung ist unterdrueckt!!!
	  Um Probleme zu vermeiden sollten Sie nach dem Update (einmalig) in
	  einem Terminalprogramm at$jring=,,0 eingeben oder mit at$ires die
	  Standardwerte laden, wobei dann ebenfalls at$jring=,,0 gestellt wird.
	  Bei zukuenftigen Updates bleibt der Parameter richtig eingestellt.


        - Das Modem laesst sich ueber den Befehl AT+GCI=(x) mit x = T.35-Laendercode
          auf verschiedene Laenderkonfigurationen einstellen.
          Zu beachten ist, dass nicht in jedem Land die gleiche Funktionalitaet unterstuetzt wird.
          Insbesondere betrifft dies die Anwahl ueber das Impulswahlverfahren und den zulaessigen
          Wertebereich fuer die Anzahl abzuwartender Klingelimpulse (ATS0=x und AT$JRING=x).
          Die nachfolgende Tabelle gibt einen Ueberblick ueber die einzelnen Landeseinstellungen:

          Land              I +GCI / T.35-Code I Wertebereich ATS0 / AT$JRING
          ------------------+------------------+-----------------------------
          Belgien           I        0F        I           1..255
          Daenemark         I        31        I           1..255
          Deutschland       I      04, 42      I           1..9
          Finnland          I        3C        I           1..255
          Frankreich        I        3D        I           1..255
          Grossbritannien   I        B4        I           1..255
          Irland            I        57        I           1..255
          Island            I        52        I           1..255
          Italien           I        59        I           1..255
          Luxemburg         I        69        I           1..255
          Niederlande       I        78        I           1..255
          Norwegen          I        82        I           1..255
          Oesterreich       I        0A        I           1..4
          Schweden          I        A5        I           1..255
          Schweiz           I        A6        I           1..255

        - Obwohl das MikroLink 56k basic zulassungsbedingt keine Impulswahl auf einer Amtsleitung
          zulaesst, ist es trotzdem moeglich, innerhalb einer Nebenstellenanlage mit Impulswahl zu waehlen:
          Wird in dem Anwahlbefehl ATD ein 'W' eingefuegt (d.h.: Warten auf Amtston), erlaubt das
          Modem bei Ziffern vor diesem 'W' die Impulswahl.

          Beispiel:
          ATDP0W02416060
          Dieser Befehl waehlt (ohne auf den Amtston zu warten) eine Null mit Impulswahl, wartet ab
          dann (unabhaengig von einem evtl. eingestellten ATX4) auf den Amtston und waehlt dann weiter
          mit Tonwahl.

        - Knackgeraeusche beim Wechseln der Voice-Signalpfade (AT+VLS=x) wurden reduziert.

        - DTMF-Leitungspegel im Voicemode (AT+FCLASS=8/8.0) laenderspezifisch angepasst.

        - Bei Voice-Betriebsarten, bei denen der Lautsprecher mit der Telefonleitung
          verbunden ist (AT+VLS=5) wird die Lautstaerke bei Erkennung des Besetzttons
          nach ca. 8 sek. gedaempft.

        - Wertebereich von AT#VBT auf 255 erhoeht.

        - Neuer Befehl zur Erkennung von Geraeten mit original ELSA AT-Befehlsatzerweiterungen:
          AT+GMI9 liefert immer 'ELSA' zurueck.
          In den Faxmodi existieren entsprechend AT+FMFR9 und AT+FMI9.
          (Z.Zt. verfuegbar bei MicroLink 56k, MicroLink 56k pro, MicroLink Office,
          MicroLink 56k basic und OEM-/Auslandsvarianten.)

	- alle Rueckmeldungen in Englisch

	- Fix: Problem <dle>u Response nach <dle><can> nach einer Voice Wiedergabe

	- Fix: Einstellung AT$JRING=,x geht bei Firmwareupdate verloren

        - Fix: Problem mit Synchronisation im V.29-Mode (Fax).

        - Fix: Ausgabe ungueltiger Befehls-Parameter bei AT$CS.

        - Fix: Vertauschte Rueckmeldungen bei AT+FK und AT+FKS.

        - Korrektur des Fax-T.32 Handlings (AT+FAP).

        - Diverse Aenderungen im Faxmode zur Erhoehung der Uebertragungssicherheit.
